Als kleines Update bis es mein Rezept für Linseneintopf gibt, hier eine super einfache und schnelle Schokolade mit Haselnüssen, die ich aus den Überresten meiner großen Rocherproduktion in der letzten Woche gemacht habe. Diese habe ich euch leider nicht fotografieren können, da ein Teil bei meinem besten Freund gelandet ist und der Rest von meinem Freund so schnell verputzt wurde, dass ich gar nicht dazu kam, das alles noch bildlich festzuhalten. Aber da sie für so gut befunden wurden, wurde ich auch schon dazu verpflichtet, bald einen neuen Schwung zu machen und dann werde ich definitiv an euch denken und hier Bilder und Rezept veröffentlichen.

 

Es ist schon fast etwas peinlich, hierzu ein Rezept zu veröffentlichen, so simpel wie die Zubereitung ist.

 

 

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Zutaten:

  • 150 gr Blockschokolade
  • etwa 50 gr Haselnüsse
  • 10 gr Vanillearoma in Pulverform
  • eventuell etwas Kokosöl

Zubereitung:

Schmelzt die Schokolade im Wasserbad und fügt die 10 Gramm Vanillearoma hinzu. Falls ihr eine Schokolade erwischt habt, die nicht ganz so optimal schmilzt bzw. durch das Hinzufügen des Pulvers zu dickflüssig wird, könnt ihr noch etwas Kokosöl unterrühren. Dann etwa 30 Gramm der Haselnüsse unter die geschmolzene Schokolade rühren und in eine Form gießen, die ihr mit etwas Backpapier ausgekleidet habt. Die Masse mit einem Teigschaber oder Löffel gleichmäßig verteilen und die restlichen Nüsse drüberstreuen und leicht in die Schokoladenmasse drücken. Im Kühlschrank abkühlen und härten lassen. 🙂

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Pizzaschnecken

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Zutaten:

  • 450 gr Mehl (Typ 405)
  • 1 Paket Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 gr Salz
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 3 EL Öl
  • 100 gr Tomatenmark
  • 150 ml Soya Cuisine
  • 2 EL versch. Kräuter oder italienischer Kräutermischung
  • etwas Öl zum Bepinseln

 

Mehl, Zucker, Salz und Trockenhefe vermengen und im Anschluss mit dem Wasser und dem Öl mischen. Kleiner Tipp: Bevor ihr mit den Händen knetet, eignet sich ein Tafelmesser ideal dazu um die Zutaten erst einmal zu vermengen. Einfach mit der Messerspitze so lange rühren bis alles grob vermengt ist, dann 10 Minuten gut durchkneten und zum Gehen an einen warmen Ort stellen. Wie oft und wie lange ihr den Teig gehen lasst ist euch überlassen. Ich habe ihn 2 Mal gehen lassen. Das erste Mal über Nacht. Danach habe ich ihn zu einem großen, dünnen Quadrat ausgerollt und für weitere 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen habe ich die Füllung vorbereitet. Dazu wird einfach das Tomatenmark mit der Cuisine und den Kräutern gut verrührt. Danach wird die Masse gleichmäßig auf dem Teig verstrichen, der Teig wird eingerollt und mit einem Messer in gleich große Stücke geschnitten. Die Schnecken nun einfach auf ein mit Backpapier bedecktes Blech legen, mit etwas Öl bepinseln und bei 180 Grad Umluft für etwa 20 Minuten backen.

 

 

Knoblauchbrot

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Zutaten:

  • 450 gr Mehl (Typ 405)
  • 1 Paket Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 gr Salz
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 3 EL Öl
  • 50 gr Alsan
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 EL versch. Kräuter oder italienische Kräutermischung

 

Den Teig wie schon oben bei den Pizzaschnecken beschrieben zubereiten. Nach dem ersten Gehen zu einem flachen Laib formen, weitere 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen die weiche Alsan mit den gehackten Knoblauchzehen, etwas Salz und den Kräutern vermengen. Auf dem Laib verstreichen, fein gehackte rote Zwiebel darüberstreuen und bei 180 Grad Umluft für etwa 30 Minuten in den Ofen.

Normalerweise bin ich eher Köchin as Bäckerin. Ich brauche beim Kochen selten Rezepte, habe einfach ein Gefühl dafür, was zusammenpasst und kann spontan Gerichte zaubern. Beim Backen hatte ich nie so ein Zauberhändchen. Wahrscheinlich fehlten mir einfach Gefühl und Erfahrung dafür, weshalb die meisten Versuche missglückten. Ist ja auch schwierig, denn beim Backen kann so viel schiefgehen, wenn das Verhältnis zwischen Flüssigkeit, Backpulver/Hefe und Mehl nicht stimmt. Vor ein paar Tagen überfiel mich allerdings Hunger auf etwas Süßes, also kratzte ich meine letzten Backzutaten zusammen. Mehr als Vanille Sojadrink, Alsan, Mehl, Zucker und Weihnachtsbackaroma hatte ich nicht im Haus. Herausgekommen ist etwas, das wie Spekulatius in flacher Kuchenform schmeckt und zu meinem Erstaunen meine erste spontane Backkreation ist, die sich auch sehen lassen kann. Heute habe ich mich daran gemacht, diesen Kuchen noch einmal zu backen und habe ihn in kleine Riegel geschnitten und mit Kuvertüre überzogen. Das wird dann meinem besten Freund kredenzt, wenn wir morgen unseren Horrorfilm-Marathon machen. Vorher wird es übrigens ein richtig leckeres Curry geben. Dazu aber dann die Tage mehr! 🙂

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Zutaten (für 25 kleine Riegel):

  • 300 gr Mehl
  • 200 gr Zucker
  • 1/2 Paket Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Päckchen Weihnachts- oder Lebkuchenaroma
  • 150 gr Alsan, geschmolzen
  • 200 ml Vanille Sojadrink
  • 400 gr Blockschokolade

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Weihnachtsaroma gut vermengen. Die Alsan im Topf schmelzen, den Sojadrink dazugeben und mit den trockenen Zutaten gut vermengen. Backpapier auf’s Backblech und dann den Teig drauf und mit einem Schaber verstreichen, sodass er gleichmäßig dick ist. Dann bei 200 Grad Umluft für etwa 20 Minuten in den Ofen. Danach abkühlen lassen und in Riegel schneiden und diese durch die geschmolzene Blockschokolade ziehen und gut abkühlen lassen. Fertig! 🙂

Mit dem Herbst und den kühleren Temperaturen  fängt für mich auch wieder die Suppen- und Eintopfzeit an. Ich wurde in den letzten Wochen schon fleißig bekocht. Unter anderem hat mein Freund mir eine grandiose Kürbissuppe mit Salbei und Zimt gezaubert. Gestern war mir dann nach deftiger Lauchsuppe, so wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Es kursieren ja diverse Rezepte im Internet, allerdings ging bei mir ein Versuch mit Hefeflocken vor einigen Jahren mal dermaßen schief, dass mir schon alleine bei dem Gedanken an Käse-Lauch-Suppe schlecht wurde. Gestern habe ich dann einen spontanen Versuch gestartet, irgendetwas in die Richtung zu zaubern. Eignet sich vor allem für die Leute, die Hefeflocken nicht mögen. Anscheinend hasst oder liebt man sie ja. Bei mir ist das eine sehr zwiegespaltene Sache und sehr vom Rezept abhängig. Für das Käsearoma muss ich dieses Mal leider auf ein Fertigprodukt verweisen. Das tue ich sonst eher ungern und ich versuche so Produkte möglichst gut zu vermeiden, aber hier ist es wirklich wichtig. Und zwar habe ich den Cheese Flavour Sauce Mix von Free & Easy verwendet.

 

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Zutaten:

  • 2 Stangen Lauch
  • 200 Gramm Seitanhack (mache ich immer selbst, ihr könnt aber auch jede andere Art von Hackfleischersatz nutzen)
  • 1 Liter Brühe + eventuell weitere 500 ml
  • 250 ml Soya Cuisine
  • Öl
  • 2 EL Cheese Flavour Mix
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 2 EL Tomatenmark
  • etwas Chili oder Sriracha

 

Zubereitung:

Lauch säubern und in wirklich feine Ringe schneiden. Dann für einige Minuten in etwas Öl anbraten, mit etwa einem Liter Brühe ablöschen und für ein paar weitere Minuten köcheln lassen. Währenddessen in einer Pfanne das Hackfleisch anbraten. Mein Trick, um es wirklich lecker und knusprig zu bekommen ist, es in 2 EL Tomatenmark und einem guten Schuss Sriracha richtig lange anzubraten. Die Knusprigkeit geht zwar in der Suppe wieder verloren, ich finde diesen Schritt aber trotzdem sehr wichtig, da ich nichts ekelhafter finde, als Hackfleischersatz der einfach nur so in Suppen oder Saucen mitgeköchelt wird. Da gefallen mir Konsistenz und Geschmack nie. 250 ml Cuisine in die Suppe einrühren, das Hackfleisch dazugeben und bei mittlerer Stufe weiterköcheln lassen. Währenddessen die 2 EL Cheese Sauce Mix in etwas Wasser auflösen und dann in die Suppe einrühren. Die Suppe noch einmal kurz aufkochen lassen. Wenn sie zu dickflüssig sein sollte, noch mehr Brühe hinzufügen. Ich kann nicht mehr so ganz nachvollziehen, wie viel Brühe ich letztendlich verwendet habe. Es dürften so etwa 1,5 Liter gewesen sein.

Die Suppe ist durch Cuisine und Öl sehr reichhaltig und sättigend. Zudem schmeckt sie auch recht würzig, aber ich finde, es ist ohnehin eine Suppe zu der etwas Brot oder Baguette zum Reintunken gehört. Guten Appetit!

Lebenszeichen

Ja, mich gibt es noch. Nach knapp 8 Monaten also nun endlich das erste Lebenszeichen. Ich war wohl noch nie sonderlich gut darin, irgendetwas wirklich regelmäßig zu aktualisieren. In den letzten Monaten ist zudem viel passiert. Viel Schönes aber leider auch Schlechtes. Zudem gab es einen großen Umschwung in meinem Leben. Da ist das Bloggen irgendwie in den Hintergrund gerückt. Aber nun da alles geklärt ist, habe ich neue Ruhe und Motivation hier wieder aktiver zu werden. Genug zu Bloggen hätte es eigentlich gegeben, da mein aktueller Freund auch vegan lebt und mich auch gerne mal ganz grandios bekocht und wir auch öfter außerhalb essen, als ich es früher getan habe. Für heute belasse ich es einfach mal mit ein paar Instagrambildern der letzten Monate. Aber neue Rezepte gibt es ganz bald! Versprochen!

 

 

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Köfteteller bei Cig Köfte in Bochum

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Vom Herren bekocht werden. ❤

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Breakfast at Tiffany’s und mein Lieblingsfrühstück.

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Heute kocht die Katze.

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Ratatouille

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Wraps mit Guacamole, Seitanstreifen, Salat und Minimaiskolben und Kidneybohnen

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Tomatensuppe mit jeder Menge Frühlingszwiebeln. Nom.

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Babo hat gekocht. Ich hab allerdings die Sauce Hollandaise gezaubert.

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Eines meiner liebsten Gerichte während der Frühlingsspinat-Zeit.

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Mein erster veganer Burger im Moccaklatsch in Bielefeld.

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Käsekuchen.

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Ofenkartoffeln und Seitansteak.

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Seitanschnitzel mit Nudeln und einer würzigen Tomatensauce.

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Linguine mit gehackten und knusprig gebratenen Champignons und vieeelen Kräutern.

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Tomatensalat, Rucola-Kartoffel-Salat und Seitansteaks.

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Meine schönste Avocadopflanze. Sieht mittlerweile noch prachtvoller aus.

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Geburtstagskuchen für Mutti.

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Eines der aktuellsten Bilder von gestern: Blätterteigtaschen mit einer Füllung aus knusprig gebratenem Seitanhack mit etwas Salz, Pfeffer, Chili, Zwiebeln und Tomatenmark. Irre leckere Kalorienbombe.

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Und der Neuzugang aus dem Tierheim: Kafka – gerne auch „Der einäugige Pirat“, da er auf einem Auge leider blind ist. Ein (zu Beginn) sehr verstörtes Tier, das leider schon viel zu viel in seinen 6 Jahren mitmachen musste. Aber nach gerade mal 2 Wochen hat er sich schon super eingelebt und ist plötzlich ganz verschmust und zutraulich und einfach dankbar, endlich ein gutes Zuhause zu haben. ❤

Ihr Lieben,

ich stehe absolut nicht auf diese blöden Neujahrsfloskeln, aber natürlich wünsche ich euch immer nur das Beste – ganz unabhängig von Silvester.

Den Silvesterabend habe ich genervt und mit zitternder Katze auf dem Sofa verbracht. Während sie um kurz nach 12 die Farben und Raketen für einen kurzen Augenblick noch ganz spannend fand, wurde ihr das schon ein paar Minuten später zu viel. Meine Nachbarn zelebrieren diesen Wahnsinn aber leider auch extrem. Bis 2 Uhr hat es noch im 5 Sekunden Takt geknallt und sogar bis ins Treppenhaus geschallt. Ich habe noch nie eine Katze so lang im Arm gehalten, aber sowas schweißt zusammen. 😉

 

 

Raclette

Einen Abend vor Silvester traf ich mich mit meiner Mutter und meiner Lieblingstante. Wir haben Raclette gemacht und Phase 10 gezockt. Das haben wir bewusst so entschieden, da es in der Silvesternacht mehr als unruhig und schwer gewesen wäre nach Hause zu kommen. Wir haben’s uns echt so richtig gut gehen lassen, meine Mutter hatte ein kleines Buffet vorbereitet und bis auf große gefüllte Champignons, die ich selbst vorbereitet habe, kam ich als Veganerin auch sonst nicht zu kurz.

Nach kurzer Recherche, welcher Käse sich denn für Raclette eignen könnte, habe ich mir einen Tag zuvor noch den Jeezini Mexicana gekauft. Ich bin bei diesem ganzen Ersatzkäse immer mehr als skeptisch und meist ersetze ich ihn einfach nicht, sondern lasse ihn ganz weg. Zum Raclette wollte ich mir aber mal etwas gönnen. Das Fazit fällt  allerdings eher ernüchternd aus. Wie die meisten veganen Käsesorten schmeckt auch der Jeezini für mich sehr künstlich und erinnert an diesen schrecklichen Scheiblettenkäse. Sowas mochte ich ohnehin noch nie. Mit etwas Geduld ist er in den Pfännchen zwar leicht geschmolzen und hat man noch weitere 10 Minuten Geduld aufbringen können, so wurd er auch etwas knusprig, aber überzeugen konnte er leider nicht.

 

raclette23(Man ignoriere bitte den Wurstteller und den Käse. Ich konnte ja nicht dreist alles abräumen, was nicht vegan war)

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(Kräuterseitling, Gemüsespieße, Veggie Burger von Aldi und Toast mit Curry-Alsan)

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(Vorne kann man ganz gut den geschmolzenen Jeezini auf den Kartoffelscheiben erkennen)

Gewinne

Wer mich kennt, der weiß was für abartiges Glück ich bei Gewinnspielen habe. Bei der Anzahl an Gewinnen könnte man meinen, mein Hobby sei es, 3 mal täglich an Gewinnspielen teilzunehmen. Tatsächlich liegt meine Trefferquote aber einfach nur extrem hoch. Ich weiß auch nicht warum das so ist. Das fing schon im Kindesalter an. Diverse Menschen möchten mich mittlerweile schon entführen und ihre Lottozahlen voraussagen lassen. Noch konnte ich immer schnell genug flüchten.

Das neue Jahr habe ich mit einer wunderschönen, neuen Laptophülle von denkefair.de begonnen. Die liebe Lena von A Very Vegan Life hatte nämlich hier zum Gewinnspiel aufgerufen und letzte Woche fand ich die Tasche schon im Briefkasten. Inklusive Stickern, Infomaterial und einem wirklich netten kleinen Briefchen. Vielen Dank dafür! Da ist die Verführung groß, jetzt auch mal öfter loszuziehen und von kleinen Cafes aus zu Bloggen. Ich freue mich sehr! 🙂

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(Das fabelhafte rosa Einhorn durfte auf dem Bild nicht fehlen <3)

Rouladen

Anscheinend bin ich nicht die einzige Veganerin, die zu diesem Weihnachtsfest Rouladen zubereitet hat. Jedenfalls finden sich unzählige Rezepte und Bilder auf allen möglichen Blogs wieder.

Hier mal meine abgewandelte Version von Jerome Eckmeiers Rouladen. Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Zum Einen brauchte ich mehr als 1,5 Liter Brühe, um die Big Steaks einzuweichen. Dürften etwa 2 Liter gewesen sein. Außerdem habe ich zu der Brühe Zuckercoleur gegeben, um ihnen noch eine authentischere Farbe zu geben. Statt Salz habe ich Rauchsalz verwendet und das Muskat habe ich ganz weggelassen, da mir davon leider immer schlecht wird. Ich glaube, die Sojasauce habe ich in der Aufregung sogar komplett vergessen, aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan.

An Heiligabend war meine Mutter zu Besuch, die zwar immer sehr experimentierfreudig ist, was vegane Kreationen für mich betrifft und auch gerne mal bei meinen Gerichten mitisst, aber eher die veganen Gerichte ohne Fleischersatz vorzieht. Die Rouladen haben sie allerdings die gesamte Essenszeit und weit darüber hinaus schwärmen lassen. Dazu muss man sagen, dass sie sowas selbst nicht mehr gegessen hat, seitdem ich vor vielen, vielen Jahren Vegetarierin geworden bin. Sie war jedenfalls hin und weg und betonte immer wieder, dass sie keinen Unterschied schmecke.

Dazu gab es Mini-Klöße und Rotkohl. Für die Klöße mischt man einfach 1kg Kartoffeln (bitte gekocht – die Mengenangabe bezieht sich allerdings auf die ungekochten Kartoffeln) mit 100gr Mehl und 100gr Kartoffelmehl und etwas Salz. Mit einem Esslöffel einfach Teig abstechen und kleine Klöße formen. Ich finde sie in der Form nicht nur um Einiges leckerer – sie brauchen logischerweise auch viel weniger Kochzeit. Das Rezept ist simpel, lecker und gelingsicher.

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Für mich gab es von meiner Mutter eine Teekanne und einen Wok, von meinem Ex-Freund (schrecklicher Begriff, dabei sind wir uns ja noch immer die wichtigsten Menschen der Welt) ein riesiges rosa-lilafarbenes Einhorn und von seiner Mutter habe ich einen tollen Taschenkalender bekommen, der nur so übersäht von Vögeln ist. Wok und Teekanne wurde natürlich schnellstmöglich ausprobiert und ich bin begeistert! Bei den Mengen an Gemüse, die ich oft für meine Gerichte verwende, war selbst meine große Pfanne leider immer zu flach und so musste das Gemüse oft in mehreren Etappen angebraten werden. Das hat nun endlich ein Ende!

Für Mutti gab es von mir eine Zusammenstellung aus einfachen Erinnerungsfotos, schönen Fotografien und auch gesammelten Texten/Gedichten. Das Hauptgeschenk war allerdings ein Gutschein für eine Tagesfahrt nach Brügge. So richtig informiert habe ich mich noch nicht, wie groß dort die veganen Möglichkeiten sind. Ich sah nur auf Happycow. dass es wohl immerhin 2 vegan-freundliche Restaurants gibt. So oder so freue ich mich sehr im Frühjahr einen schönen Tag mit meiner Mutter zu verbringen.

Was lag denn bei euch so unter dem Baum? 🙂