Archive for the ‘Gemüse’ Category

chili23

Heute mal ein schnelles Rezept ohne große Erklärung. 🙂 Ergibt ein tolles süß-scharfes Chili, das dank des großen Hülsenfrüchteanteils wirklich sättigend ist.

 

Zutaten:

  • 1 Dose schwarze Bohnen in Chilisauce (z.B. von der Rewe Eigenmarke)
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kichererbsen oder 50gr rohe Kichererbsen, eingeweicht und vorgekocht
  • 2 Paprika
  • 1 Glas Mini-Maiskölbchen, halbiert
  • 1 Gemüsezwiebel, gehackt
  • 3 Dosen gehackte Tomaten
  • 50gr Zucker
  • 40ml Agavendicksaft
  • 1-2 EL Sriracha (oder aber Chilipulver nach Belieben)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 EL Knoblauchpulver (oder aber etwas gehackten frischen Knoblauch mit der Zwiebel andünsten)
  • Erdnüsse

Zubereitung:

Die Zwiebel hacken und in etwas Öl glasig dünsten. Danach die Kidneybohnen, als auch die schwarzen Bohnen INKLUSIVE Flüssigkeit in den Topf geben. Die gehackten Tomaten, Mais, Maiskölbchen und Kichererbsen hinzugeben, alles mit den Gewürzen, dem Zucker/Agavendicksaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen lassen und dann bei mittlerer Stufe für 20 Minuten kochen. Derweil die Paprika waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Ich gebe Paprika lieber später zu den Gerichten, damit sie noch etwas Biss haben. Paprika rein, noch einmal 10 Minuten köcheln lassen und dann Erdnüsse unterheben oder aber beim Servieren auf das Chili geben.

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Ja, die Kürbiszeit ist schon längst wieder vorüber. Diese 2 Gerichte sind auch gleich zu Beginn der Saison entstanden. Trotz der langen Blogpause möchte ich sie euch aber nicht vorenthalten, weil sie mehr als köstlich waren. Kürbis lässt sich ja auch ganz gut lagern und vielleicht hat der ein oder andere noch Reste übrig. Ich habe einen Muskatkürbis aus dem Garten meines Onkels verwendet. Mengenangaben sind (wie so oft) grob geschätzt und gerade was die Salzigkeit und Schärfe betrifft, vertraue ich da mal auf eure persönlichen Vorlieben.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 500gr Kürbis, gewürfelt
  • 400gr Kartoffeln, vorgekocht und gewürfelt
  • 100gr Linsen (Ich habe die Chateau Linsen von Davert genommen)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • optional: Spinat

Ich habe zusätzlich eine Gewürzmischung benutzt, die aus Knoblauch, Kurkuma, Kumin, Koriander, Fenchel und ein paar anderen Gewürzen bestand.

Zubereitung:

Den gewürfelten Kürbis mit Zwiebelwürfeln und etwas Öl für etwa 20 Minuten anbraten. Währenddessen Kartoffelwürfel in Salzwasser kochen, bis sie noch leicht bissfest sind. Die Linsen nach Anleitung kochen. Bei Chateau Linsen beträgt die Zeit zwischen 15-20 Minuten.

Alle Zutaten mit einem weiteren Löffel Öl in die Pfanne geben und anbraten. Mit etwas Geduld werden die Kartoffeln auch mit nur wenig Öl knusprig. Wie weich ihr den Kürbis haben möchtet, ist euch überlassen. Bei der Variante mit Spinat war er schon richtig weich und soßig, bei der zweiten Variante noch leicht bissfest, was auch sehr lecker war.

Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken. Fertig! 🙂

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Mit einigen Änderungen, die ich in letzter Minute vorgenommen hatte, gab es Montagabend das Geburtstagsdinner für meine Mutti. Aus Kräuterseitling für den Salat wurden Pfifferlinge, da es Ersteres nicht gab, aus den geplanten selbstgemachten Ravioli wurden dann doch Bandnudeln mit gefüllten Auberginen und aus der eigentlichen Idee, den Geburtstagskuchen aus meiner Kindheit nachzubacken, wurde doch mein Standardschokokuchen.

Als ich klein war gab es zu meinen Geburtstagen immer einen Schokokuchen in Herzform, der mit Smarties verziert war. Genau diesen Kuchen haben meine Oma und ich auch immer zum Geburtstag meiner Mutter gebacken. Ich hätte meinen liebsten veganen Schokokuchen wirklich so gerne in Herzform gebacken und mit Buntinis verziert, aber letztendlich wurde es nur die normale Version, denn ich hätte noch eine Herzbackform und Buntinis auftreiben müssen und ohne Auto oder Monatsticket ist so etwas selbst in einer Großstadt mit veganem Supermarkt zu viel Stress, wenn man normalerweise fast alles zu Fuß erledigt.

Geschmeckt hat es trotz allem hervorragend. Einzig das Hauptgericht wurde sehr scharf und das soll schon was heißen, wenn ich das sage, denn ich finde grundsätzlich alles lasch –  selbst dann, wenn andere andere schon panisch zum Wasserglas greifen. Grund dafür war, dass ich bei meiner Mutter gekocht habe und mich dort an den Gewürzen bedienen durfte. Wer konnte ahnen, dass ihr scharfes Paprikapulver schon fast an Chili rankommt und ich es so großzügig wie das einfache Paprika rosenscharf in die Tomatensauce geschaufelt habe. Als ich die Sauce probierte, wäre ich fast gestorben. Ich musste das Ganze dann mit etwas Wasser und einem weiteren Paket Soya Cuisine verlängern und danach war die Schärfe ideal. Einzig die Füllung für die Auberginen war nicht mehr zu retten, denn auch dort war schon ordentlich Paprikapulver drin. Glücklicherweise haben die Nudeln das Ganze etwas neutralisiert und das Gericht hatte auf jeden Fall Potenzial. Ich habe, wie immer, ohne Rezept gekocht und die Idee kam mir recht spontan ein paar Stunden vor dem Dinner. Es war so fantastisch, dass wir das sicherlich bald mal wiederholen.

Geschenkt haben wir ihr 3 schöne Dessertschalen in Weiß, die toll zu den außergewöhnlichen großen Schalen passen, die meine Tante ihr vor Kurzem geschenkt hat. Außerdem gab es ein Kochbuch. Zwar auch mit Fleischgerichten, allerdings hatte mich überzeugt, dass es eine große Rubrik mit tollen vegetarischen und auch einigen veganen Gerichten gab. Ich habe selbst auch schon ein paar Gerichte entdeckt, die ich nachkochen oder auch veganisieren möchte. Aber erst einmal muss ich abwarten, bis ich das Buch wieder stibitzen kann, um selbst zu schmökern.

 

Vorspeise: Feldsalat mit gebratenen Pfifferlingen, gelben Tomaten, roter Zwiebel, gehackten Walnüssen und einer Vinaigrette aus Kürbiskernöl, Essig, Agavendicksaft und etwas Salz und Pfeffer. Dazu gab es noch für jeden einen Klecks von der restlichen Füllung für den Hauptgang.

 

 

Hauptspeise: Auberginenhälften mit einer Füllung aus „Hack“, Zucchini, Paprika und Zwiebel, dazu Bandnudeln und fruchtige Tomatensauce

 

 

Nachspeise: mächtiger, supersättigender und viel zu großer Schokokuchen, den wir noch weiterverschenken mussten

 

 

 

Heute habe ich im Biomarkt zugeschlagen und einige vegane Aufschnitte, sowie die Höllenfeuer Sauce, mitgenommen. Zu den Aufschnitten werden auch noch ausführlichere Berichte folgen, denn nachdem der Wheaty Lyoneraufschnitt so gar nicht meins war (siehe HIER)  und mir von einem Wheaty Mitarbeiter in einem Kommentar nahegelegt wurde, dass Lyoner auch im Original eher mild ist und ich doch zum Beispiel mal die Chorizo ausprobieren könnte, habe ich heute gleich mal die Salami und die Chorizo mitgenommen. Ich esse ja eher selten Vurst und deshalb hat es so lang gedauert, bis ich einen neuen Versuch gestartet habe. Meine Meinung wird es in einem ausführlicheren Eintrag geben.
Bis dahin

Mona

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Ja, zugegeben. Irgendwie wird alles mit Bohnen und Tomaten sehr schnell als mexikanisch bezeichnet, aber sonderlich kreativ fühle ich mich heute auch nicht und deswegen bleibt es bei diesem einfachen Namen.

 

Die letzten Tage des Monats sind ja bekanntlich immer die schlimmsten. Jedenfalls finanziell. Ich hab die letzten Tage keine Lust gehabt, noch viele neue Lebensmittel zu kaufen, weil wir uns eigentlich noch ein paar neue Möbel kaufen wollen, und deswegen hab ich versucht ein bisschen was aus unseren letzten Vorräten zu zaubern. Was hier sowieso IMMER vorhanden ist, sind gehackte Tomaten, Tomatenmark und so ein paar Gemüsekonserven. Da können jetzt die ganz Schlauen wieder den Zeigefinger heben und mir was von Vitaminen und konserviertem Gemüse erzählen, aber Mais und Kidneybohnen gibt es hier meist einfach aus der Dose. Beim Rest steh ich auch auf Frisches und sowas wie gekaufte Tiefkühlware findet man bei uns nicht und wer hat schon Lust Bohnen immer erst in Wasser einzulegen und dann zu kochen, wenn’s schnell gehen soll! 🙂

 

Heute hab ich uns also eine Reispfanne mit Gemüsezwiebel, Mais, Kidneybohnen und roter Paprika gezaubert. Dazu hab ich das ganze Gemüse angebraten, mit gehackten Tomaten aufgelöscht, etwas Tomatenmark und Sojasahne dazugegeben und den vorgekochten Reis untergerührt und noch ein wenig ziehen lassen. Also mal wieder eine ganz einfache Sache.

 

 

Hier die Zutaten, die ich verwendet habe:

  • 1/2 Gemüsezwiebel, fein gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 3 kleine Tassen Reis
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 EL Knoblauchpulver
  • 2 EL Currypulver
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1/2 EL Pfeffer
  • 4 EL Sojasauce
  • 100ml Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • etwas Chilipulver
  • 1 TL Senf
  • 100ml Sojacuisine

 

Dazu gab es den obligatorischen Tomatensalat, den wir zu den meisten Gerichten essen, weil der Kontrast aus warmen und kalten Speisen so genial ist.

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Eines unserer Lieblingsgerichte ist eine wild zusammengewürfelte Gemüsepfanne. Die gibt es bei uns echt in allen Variationen. Mal werden die Kartoffeln noch ein wenig mitgebraten, mal essen wir sie einfach so dazu. Mal gibt es eine Sauce, mal auch nicht. Heute möchte ich euch eine meiner Lieblingsvarianten, neben einer Kartoffelpfanne mit grünen Bohnen (zeig ich euch bald auch mal!), vorstellen.

Folgendes benötigt ihr:

Gemüse:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika
  • 6 braune Champignons
  • ein paar Stangen Spargel
  • 2 EL Öl

Sauce:

  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 TL Brühe
  • 1 TL Zitronenpfeffer (oder auch Orangenpfeffer)
  • 1 TL Rohrzucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 100 ml Sojacuisine

dazu noch genügend Kartoffeln für 2 Personen
Arbeitsschritte:

Ich muss hier eigentlich nicht ewig lang schreiben, wann welcher Arbeitsschritt nötig ist.

Schritt 1: Setzt die Kartoffeln mit reichlich kaltem, gesalzenen Wasser auf und kocht diese, bis sie durch sind. Die Kochzeit variiert ja gerne mal. 20 Minuten dürften hinkommen.

Schritt 2: Entfernt die Katze von eurem Küchenstuhl.

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Schritt 3: Schnippelt das Gemüse, blanchiert kurz den Spargel und ab in die Pfanne zusammen mit den 2 EL Öl.

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Schön viel Geduld, oft umrühren und ein wenig Salz dazu und ihr erhaltet wunderbar gebratenes Gemüse. Vermischt für die Sauce einfach alle Zutaten und kocht sie kurz auf. Die Sauce selbst ist würzig genug, sodass das Gemüse nicht großartig gewürzt werden muss. Kartoffeln und Gemüse auf den Teller, ein wenig Sauce dazu und fertig. Ein schnelles und unfassbar leckeres Gericht!

Lasst es euch schmecken!

Mona

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Eins meiner Lieblingsgerichte der Kindheit in veganer Version. Die Paprika werden mit veganem „Hack“ gefüllt und in einer Tomatensauce so lange gebacken, bis sie schön zart sind. Superlecker!

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