Archive for the ‘Kartoffeln’ Category

Anscheinend bin ich nicht die einzige Veganerin, die zu diesem Weihnachtsfest Rouladen zubereitet hat. Jedenfalls finden sich unzählige Rezepte und Bilder auf allen möglichen Blogs wieder.

Hier mal meine abgewandelte Version von Jerome Eckmeiers Rouladen. Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Zum Einen brauchte ich mehr als 1,5 Liter Brühe, um die Big Steaks einzuweichen. Dürften etwa 2 Liter gewesen sein. Außerdem habe ich zu der Brühe Zuckercoleur gegeben, um ihnen noch eine authentischere Farbe zu geben. Statt Salz habe ich Rauchsalz verwendet und das Muskat habe ich ganz weggelassen, da mir davon leider immer schlecht wird. Ich glaube, die Sojasauce habe ich in der Aufregung sogar komplett vergessen, aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan.

An Heiligabend war meine Mutter zu Besuch, die zwar immer sehr experimentierfreudig ist, was vegane Kreationen für mich betrifft und auch gerne mal bei meinen Gerichten mitisst, aber eher die veganen Gerichte ohne Fleischersatz vorzieht. Die Rouladen haben sie allerdings die gesamte Essenszeit und weit darüber hinaus schwärmen lassen. Dazu muss man sagen, dass sie sowas selbst nicht mehr gegessen hat, seitdem ich vor vielen, vielen Jahren Vegetarierin geworden bin. Sie war jedenfalls hin und weg und betonte immer wieder, dass sie keinen Unterschied schmecke.

Dazu gab es Mini-Klöße und Rotkohl. Für die Klöße mischt man einfach 1kg Kartoffeln (bitte gekocht – die Mengenangabe bezieht sich allerdings auf die ungekochten Kartoffeln) mit 100gr Mehl und 100gr Kartoffelmehl und etwas Salz. Mit einem Esslöffel einfach Teig abstechen und kleine Klöße formen. Ich finde sie in der Form nicht nur um Einiges leckerer – sie brauchen logischerweise auch viel weniger Kochzeit. Das Rezept ist simpel, lecker und gelingsicher.

rouladen

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Für mich gab es von meiner Mutter eine Teekanne und einen Wok, von meinem Ex-Freund (schrecklicher Begriff, dabei sind wir uns ja noch immer die wichtigsten Menschen der Welt) ein riesiges rosa-lilafarbenes Einhorn und von seiner Mutter habe ich einen tollen Taschenkalender bekommen, der nur so übersäht von Vögeln ist. Wok und Teekanne wurde natürlich schnellstmöglich ausprobiert und ich bin begeistert! Bei den Mengen an Gemüse, die ich oft für meine Gerichte verwende, war selbst meine große Pfanne leider immer zu flach und so musste das Gemüse oft in mehreren Etappen angebraten werden. Das hat nun endlich ein Ende!

Für Mutti gab es von mir eine Zusammenstellung aus einfachen Erinnerungsfotos, schönen Fotografien und auch gesammelten Texten/Gedichten. Das Hauptgeschenk war allerdings ein Gutschein für eine Tagesfahrt nach Brügge. So richtig informiert habe ich mich noch nicht, wie groß dort die veganen Möglichkeiten sind. Ich sah nur auf Happycow. dass es wohl immerhin 2 vegan-freundliche Restaurants gibt. So oder so freue ich mich sehr im Frühjahr einen schönen Tag mit meiner Mutter zu verbringen.

Was lag denn bei euch so unter dem Baum? 🙂

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Ja, die Kürbiszeit ist schon längst wieder vorüber. Diese 2 Gerichte sind auch gleich zu Beginn der Saison entstanden. Trotz der langen Blogpause möchte ich sie euch aber nicht vorenthalten, weil sie mehr als köstlich waren. Kürbis lässt sich ja auch ganz gut lagern und vielleicht hat der ein oder andere noch Reste übrig. Ich habe einen Muskatkürbis aus dem Garten meines Onkels verwendet. Mengenangaben sind (wie so oft) grob geschätzt und gerade was die Salzigkeit und Schärfe betrifft, vertraue ich da mal auf eure persönlichen Vorlieben.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 500gr Kürbis, gewürfelt
  • 400gr Kartoffeln, vorgekocht und gewürfelt
  • 100gr Linsen (Ich habe die Chateau Linsen von Davert genommen)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • optional: Spinat

Ich habe zusätzlich eine Gewürzmischung benutzt, die aus Knoblauch, Kurkuma, Kumin, Koriander, Fenchel und ein paar anderen Gewürzen bestand.

Zubereitung:

Den gewürfelten Kürbis mit Zwiebelwürfeln und etwas Öl für etwa 20 Minuten anbraten. Währenddessen Kartoffelwürfel in Salzwasser kochen, bis sie noch leicht bissfest sind. Die Linsen nach Anleitung kochen. Bei Chateau Linsen beträgt die Zeit zwischen 15-20 Minuten.

Alle Zutaten mit einem weiteren Löffel Öl in die Pfanne geben und anbraten. Mit etwas Geduld werden die Kartoffeln auch mit nur wenig Öl knusprig. Wie weich ihr den Kürbis haben möchtet, ist euch überlassen. Bei der Variante mit Spinat war er schon richtig weich und soßig, bei der zweiten Variante noch leicht bissfest, was auch sehr lecker war.

Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken. Fertig! 🙂

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Eines unserer Lieblingsgerichte ist eine wild zusammengewürfelte Gemüsepfanne. Die gibt es bei uns echt in allen Variationen. Mal werden die Kartoffeln noch ein wenig mitgebraten, mal essen wir sie einfach so dazu. Mal gibt es eine Sauce, mal auch nicht. Heute möchte ich euch eine meiner Lieblingsvarianten, neben einer Kartoffelpfanne mit grünen Bohnen (zeig ich euch bald auch mal!), vorstellen.

Folgendes benötigt ihr:

Gemüse:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika
  • 6 braune Champignons
  • ein paar Stangen Spargel
  • 2 EL Öl

Sauce:

  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 TL Brühe
  • 1 TL Zitronenpfeffer (oder auch Orangenpfeffer)
  • 1 TL Rohrzucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 100 ml Sojacuisine

dazu noch genügend Kartoffeln für 2 Personen
Arbeitsschritte:

Ich muss hier eigentlich nicht ewig lang schreiben, wann welcher Arbeitsschritt nötig ist.

Schritt 1: Setzt die Kartoffeln mit reichlich kaltem, gesalzenen Wasser auf und kocht diese, bis sie durch sind. Die Kochzeit variiert ja gerne mal. 20 Minuten dürften hinkommen.

Schritt 2: Entfernt die Katze von eurem Küchenstuhl.

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Schritt 3: Schnippelt das Gemüse, blanchiert kurz den Spargel und ab in die Pfanne zusammen mit den 2 EL Öl.

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Schön viel Geduld, oft umrühren und ein wenig Salz dazu und ihr erhaltet wunderbar gebratenes Gemüse. Vermischt für die Sauce einfach alle Zutaten und kocht sie kurz auf. Die Sauce selbst ist würzig genug, sodass das Gemüse nicht großartig gewürzt werden muss. Kartoffeln und Gemüse auf den Teller, ein wenig Sauce dazu und fertig. Ein schnelles und unfassbar leckeres Gericht!

Lasst es euch schmecken!

Mona

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