Archive for the ‘Nudeln’ Category

Mac and Cheese

 

Ich kann euch garantieren, dass dieses Rezept ein echter Hit ist. Ab und an habe ich mal so richtig Hunger auf Junkfood. Käse-Ersatz oder auch Vurst kaufe ich ja eher selten. Vurst so alle 2-3 Monate und Käse-Ersatzprodukte tatsächlich nur so alle 6 Monate, wenn ich mal keine Lust auf Hefeschmelz habe. Aber selbst diesen gibt es bei mir vielleicht alle 1-2 Monate. Früher war ich so ein Käsefresser, doch das war schon lange vor der veganen Zeit kein Thema mehr, weil der Hunger darauf immer geringer wurde.

Heute war allerdings so ein Tag, an dem ich mir mal so richtig was gönnen wollte. Vor ein paar Monaten bin ich schon einmal über DIESES Rezept für Mac and Cheese gestolpert und seitdem wollte ich es unbedingt mal probieren. Ein paar Zutaten habe ich abgewandelt und das Rezept zudem verkleinert. Selbst bei der verkleinerten Version wären es noch immer knapp 200ml Öl gewesen. Das ist ja wohl selbst für das krasseste Junk Food zu viel. Stattdessen habe ich nur 2EL Öl genutzt und den Rest durch Sojasahne ersetzt.

Hier meine abgewandelte Version:

  • 500gr Nudeln
  • 1 Block Tofu (250gr)
  • 240ml Sojamilch, ungesüßt
  • 160ml Sojasahne
  • 2 EL Öl
  • 50gr Hefeflocken
  • 100ml Sojasauce
  • 2 EL Knoblauchpulver
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • 1 Prise normaler Pfeffer
  • 1 EL körnige Brühe
  • 1 TL Senf
  • 160ml Wasser

Die Herstellung ist mehr als einfach. Nudeln kochen. Die restlichen Zutaten in einen Standmixer füllen und gut durchmixen, bis eine sämige Sauce entsteht. Diese hab ich natürlich sofort kosten müssen und ich hätte sie echt weglöffeln können. So käsig und würzig! Die Nudeln werden dann einfach abgegossen, in einer Auflaufform verteilt und die Sauce kommt darüber. Dann bei 180 Grad für 15 Minuten in den Ofen und fertig!

Die Menge reicht für 2 Personen für 2 Tage. Selbst ein Foto bekommt ihr, obwohl es eine einfarbige Pampe ist. Aber geschmeckt hat es! Für mich war es ein Traum, weil ich es so richtig käsig fand. Selbst mein Freund fand es richtig lecker, obwohl er ja den direkten Vergleich zu Käse hat. Hat uns absolut überzeugt! 🙂

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Mit einigen Änderungen, die ich in letzter Minute vorgenommen hatte, gab es Montagabend das Geburtstagsdinner für meine Mutti. Aus Kräuterseitling für den Salat wurden Pfifferlinge, da es Ersteres nicht gab, aus den geplanten selbstgemachten Ravioli wurden dann doch Bandnudeln mit gefüllten Auberginen und aus der eigentlichen Idee, den Geburtstagskuchen aus meiner Kindheit nachzubacken, wurde doch mein Standardschokokuchen.

Als ich klein war gab es zu meinen Geburtstagen immer einen Schokokuchen in Herzform, der mit Smarties verziert war. Genau diesen Kuchen haben meine Oma und ich auch immer zum Geburtstag meiner Mutter gebacken. Ich hätte meinen liebsten veganen Schokokuchen wirklich so gerne in Herzform gebacken und mit Buntinis verziert, aber letztendlich wurde es nur die normale Version, denn ich hätte noch eine Herzbackform und Buntinis auftreiben müssen und ohne Auto oder Monatsticket ist so etwas selbst in einer Großstadt mit veganem Supermarkt zu viel Stress, wenn man normalerweise fast alles zu Fuß erledigt.

Geschmeckt hat es trotz allem hervorragend. Einzig das Hauptgericht wurde sehr scharf und das soll schon was heißen, wenn ich das sage, denn ich finde grundsätzlich alles lasch –  selbst dann, wenn andere andere schon panisch zum Wasserglas greifen. Grund dafür war, dass ich bei meiner Mutter gekocht habe und mich dort an den Gewürzen bedienen durfte. Wer konnte ahnen, dass ihr scharfes Paprikapulver schon fast an Chili rankommt und ich es so großzügig wie das einfache Paprika rosenscharf in die Tomatensauce geschaufelt habe. Als ich die Sauce probierte, wäre ich fast gestorben. Ich musste das Ganze dann mit etwas Wasser und einem weiteren Paket Soya Cuisine verlängern und danach war die Schärfe ideal. Einzig die Füllung für die Auberginen war nicht mehr zu retten, denn auch dort war schon ordentlich Paprikapulver drin. Glücklicherweise haben die Nudeln das Ganze etwas neutralisiert und das Gericht hatte auf jeden Fall Potenzial. Ich habe, wie immer, ohne Rezept gekocht und die Idee kam mir recht spontan ein paar Stunden vor dem Dinner. Es war so fantastisch, dass wir das sicherlich bald mal wiederholen.

Geschenkt haben wir ihr 3 schöne Dessertschalen in Weiß, die toll zu den außergewöhnlichen großen Schalen passen, die meine Tante ihr vor Kurzem geschenkt hat. Außerdem gab es ein Kochbuch. Zwar auch mit Fleischgerichten, allerdings hatte mich überzeugt, dass es eine große Rubrik mit tollen vegetarischen und auch einigen veganen Gerichten gab. Ich habe selbst auch schon ein paar Gerichte entdeckt, die ich nachkochen oder auch veganisieren möchte. Aber erst einmal muss ich abwarten, bis ich das Buch wieder stibitzen kann, um selbst zu schmökern.

 

Vorspeise: Feldsalat mit gebratenen Pfifferlingen, gelben Tomaten, roter Zwiebel, gehackten Walnüssen und einer Vinaigrette aus Kürbiskernöl, Essig, Agavendicksaft und etwas Salz und Pfeffer. Dazu gab es noch für jeden einen Klecks von der restlichen Füllung für den Hauptgang.

 

 

Hauptspeise: Auberginenhälften mit einer Füllung aus „Hack“, Zucchini, Paprika und Zwiebel, dazu Bandnudeln und fruchtige Tomatensauce

 

 

Nachspeise: mächtiger, supersättigender und viel zu großer Schokokuchen, den wir noch weiterverschenken mussten

 

 

 

Heute habe ich im Biomarkt zugeschlagen und einige vegane Aufschnitte, sowie die Höllenfeuer Sauce, mitgenommen. Zu den Aufschnitten werden auch noch ausführlichere Berichte folgen, denn nachdem der Wheaty Lyoneraufschnitt so gar nicht meins war (siehe HIER)  und mir von einem Wheaty Mitarbeiter in einem Kommentar nahegelegt wurde, dass Lyoner auch im Original eher mild ist und ich doch zum Beispiel mal die Chorizo ausprobieren könnte, habe ich heute gleich mal die Salami und die Chorizo mitgenommen. Ich esse ja eher selten Vurst und deshalb hat es so lang gedauert, bis ich einen neuen Versuch gestartet habe. Meine Meinung wird es in einem ausführlicheren Eintrag geben.
Bis dahin

Mona

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Eines meiner Lieblingsrezepte, wenn es schnell gehen muss, ist eine Gemüsepfanne, die mit etwas Sojasahne, Schärfe und einem Schuss Essig abgeschmeckt wird. Gerade die Kombination aus der süßlichen Sojasahne und dem Essig, harmoniert hervorragend.

Vor ein paar Monaten stand ich also vor dem Küchenregal und überlegte, was ich mir auf die Schnelle zaubern könnte. Also kam ein wenig Gemüse in die Pfanne, Nudeln wurden gekocht, die Sojasahne wanderte zum Gemüse, Sambal Oelek dazu…aber irgendetwas fehlte. Da lachte mich die Reisessig Flasche, die ich eigentlich seit meinem letzten Sushi-Versuch noch rumstehen hatte, einfach so an. Auf die Idee, die Sauce mit Essig abzuschmecken, kam ich, weil es bei Pasta Primavera üblich ist, die Sauce mit etwas Balsamico zu verfeinern.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Viel konnte ja nun auch wirklich nicht schiefgehen. Letztendlich glückte es auch, weil der Essig dem Ganzen den gewissen Pfiff gab. Das bestätigte mir auch meine Mutter, die bei einem ihrer Besuche auch mal in den Genuss kam.

Seitdem gibt es die Nudelpfanne bei uns sehr oft, wenn es mal schnell gehen muss.

Zutaten für etwa 4-5 Portionen:

1 Gemüsezwiebel oder 2 kleine Zwiebeln, gehackt
1 Glas Schwarzwurzeln
150 gr Erbsen
500 gr braune oder weiße Champignons (frisch!)
1-2 kleine Zucchini
8-9 Cocktailtomaten oder ein paar kleinere Rispentomaten
250 ml Sojacuisine
3-4 EL Essig
1 EL Sambal Oelek
eine gute Prise Pfeffer
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Salz

dazu 200-250 Gramm Nudeln

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