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Heute war ich eigentlich nur kurz im Biomarkt, um Sojacuisine zu kaufen, doch es zog mich einfach zum Süßigkeitenregal und so entdeckte ich dort prompt die Bonvita Reismilchschokolade, die ich schon sehr lange mal ausprobieren wollte. Vor Kurzem habe ich die Vollmilchversion probiert, die mir sehr zugesagt hat. Darüber werde ich euch allerdings ein andermal mehr berichten, denn heute geht es um die weiße Variante. Früher hätte ich weiße Schokolade en masse futtern können, doch seit meiner Umstellung habe ich noch keine vegane Version probiert. Meist habe ich einfach Zartbitterschokoladen gegessen, doch auf Dauer wird sowas doch langweilig und so habe ich schon seit Wochen so richtig Appetit auf süße, cremige, weiße Schokolade.

Für ganze 2,79€ wanderte die Schokolade also in meinen Korb. Das geht auch noch deutlich günstiger. So habe ich sie z.B. für 2,30€ bei Vegan Wonderland entdeckt. Auf dem Umschlagpapier sind das Bio- und Fairtradesiegel gut sichtbar abgebildet. Zudem wird sie als glutenfrei, laktosefrei und organic angepriesen. Für mich vorweg schon einmal Gründe, die den hohen Preis durchaus rechtfertigen.

Vor meinem Test wanderte die Schokolade einige Stunden in den Kühlschrank und eben war es dann endlich soweit und ich brach die Packung an.

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Es lassen sich optisch keine Unterschiede zu der Kuhmilchvariante feststellen. Doch schon beim Abbrechen eines Stückes macht sich bemerkbar, dass die Schokolade um einiges härter ist, als ich die „Normale“ in Erinnerung habe. Soweit ähnelt die Konsistenz ein wenig Kuvertüre, die bekanntlich ja auch recht hart ist. Ich nehme ein Kästchen und lasse es im Mund zergehen. Auch dort bestätigt sich noch einmal der Unterschied in der Konsistenz. Die Schokolade besitzt keinen Schmelz, zergeht aber angenehm im Mund. Im ersten Moment ist sie sehr süß und schmeckt leicht nach Vanille. Ich würde sie allerdings nicht als süßer als normale Schokolade einschätzen. Kurz darauf folgt ein fremder Nachgeschmack, den ich erst nicht genauer benennen kann.

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Beim zweiten Kästchen habe ich mich an den Nachgeschmack gewöhnt, der mich schon fast ein wenig an den nussigen Geschmack von Soja erinnert. In Kombination mit der Süße macht sich dieser echt gut. Trotz allem habe ich bald genug. Ob dies nun damit zusammenhängt, dass die Tafel auf Dauer doch süßer als normale Schokolade ist oder meine Geschmacksnerven die Süße weißer Schokolade seit meinem Zartbitterkonsum extremer rausschmecken, kann ich nicht genau sagen. Ich finde die Schokolade trotz allem recht gut, auch mit Nachgeschmack. Allerdings hätte ich mich gefreut, ein exaktes Äquivalent zu der omnivoren Version zu finden.

Die Bonvita Reismilchschokolade noch einmal im Überblick:

Preis: 2,30€ – 2,79€

Kaufempfehlung: für Leute, die zum Beispiel auch den nussigen Nachgeschmack von Soja zu schätzen wissen und die sehr gerne, sehr süß essen

Werde ich sie mir erneut kaufen?: Vorerst werde ich weiter nach einem Äquivalent suchen, doch sie könnte durchaus mal wieder in meinem Korb landen

Nährwertangaben/Inhaltsstoffe:

Kakaobutter, Rohrohrzucker, Reissiruppulver (10%), Sonnenblumenlecithin, Vanille

Pro 100gr:

  • 646 kcal
  • 49gr Kohlenhydrate
  • 50gr Fett
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