Auf Baking the Law gibt es mal wieder einen tollen Wettbewerb. Dieses Mal unter dem Thema “Rock ‘n’ Roll X-mas”. Leider endet der Wettbewerb schon heute. Ich hätte euch gerne früher davon berichtet, war aber schwer im Stress und habe gerade Last Minute noch meinen Beitrag vollendet. Anforderung war, eine Kreation zu entwerfen, die mindestens eine weihnachtliche Zutat beinhaltet. Für mich war da schon schnell klar, dass es irgendetwas lebkuchenartiges werden soll. Da ich klassische Lebkuchen allerdings als etwas langweilig empfand, entschied ich mich für eine etwas andere Art von Kirsch-Lebkuchen. Die Miniküchlein werden ähnlich wie Cake Balls hergestellt, nur dass sie nicht mit irgendeiner Sahne oder einem Frischkäseersatz, sondern mit leckerer Kirschmarmelade vermengt werden. So erhalten sie eine herrliche weihnachtlich-fruchtige Note. Nun aber zum Rezept!

 

miniküchlein

 

Für den Kuchenteig:

  • 100gr Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 20gr Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 50gr Zucker
  • 15gr Kakaopulver
  • 3 EL Öl
  • 100ml Wasser

 

Für Füllung und Verzierung:

  • 60gr Kirschmarmelade
  • 1 Schuss flüssige Pflanzensahne
  • 100gr Schokolade
  • Streusel

 

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig gut verrühren und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Den Teig auskühlen lassen, aus der Form lösen und zerbröseln. Die Kirschmarmelade untermengen und aus Allem einen formbaren Teig kneten. Falls die Masse noch zu trocken ist, kann man sie mit etwas Pflanzensahne strecken. Der Teig sollte feucht genug sein, um kleine Kugeln zu formen. Mit einem Esslöffel etwas Teig abstechen und zu Kugeln verarbeiten. Diese für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nun die Schokolade schmelzen, die einzelnen Kugeln durchziehen und mit Streuseln bestreuen. Die Kugeln noch einmal für 1-2 Stündchen in den Kühlschrank geben. Fertig. 🙂

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Süß-scharfes Chili

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Heute mal ein schnelles Rezept ohne große Erklärung. 🙂 Ergibt ein tolles süß-scharfes Chili, das dank des großen Hülsenfrüchteanteils wirklich sättigend ist.

 

Zutaten:

  • 1 Dose schwarze Bohnen in Chilisauce (z.B. von der Rewe Eigenmarke)
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kichererbsen oder 50gr rohe Kichererbsen, eingeweicht und vorgekocht
  • 2 Paprika
  • 1 Glas Mini-Maiskölbchen, halbiert
  • 1 Gemüsezwiebel, gehackt
  • 3 Dosen gehackte Tomaten
  • 50gr Zucker
  • 40ml Agavendicksaft
  • 1-2 EL Sriracha (oder aber Chilipulver nach Belieben)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 EL Knoblauchpulver (oder aber etwas gehackten frischen Knoblauch mit der Zwiebel andünsten)
  • Erdnüsse

Zubereitung:

Die Zwiebel hacken und in etwas Öl glasig dünsten. Danach die Kidneybohnen, als auch die schwarzen Bohnen INKLUSIVE Flüssigkeit in den Topf geben. Die gehackten Tomaten, Mais, Maiskölbchen und Kichererbsen hinzugeben, alles mit den Gewürzen, dem Zucker/Agavendicksaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen lassen und dann bei mittlerer Stufe für 20 Minuten kochen. Derweil die Paprika waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Ich gebe Paprika lieber später zu den Gerichten, damit sie noch etwas Biss haben. Paprika rein, noch einmal 10 Minuten köcheln lassen und dann Erdnüsse unterheben oder aber beim Servieren auf das Chili geben.

Kleine Sünden

Die Weihnachtszeit ist und bleibt doch irgendwie die Naschzeit, egal was man sich vorgenommen hat. Ich versuche es mit Schadensbegrenzung, durch einen noch höheren Gemüsekonsum und Bewegung.

Einzelne Posts für jede dieser Kreationen wäre wohl übertrieben, also fasse ich euch hier mal meine Lieblingssnacks zusammen:

 

 

Caramel Frappuccino

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Ich trinke Kaffee eigentlich schwarz, aber bei meiner Besten und mir hat sich die Tradition des Kaffeedates eingeschlichen. Wenn wir uns schon zusammensetzen und über unsere verkorksten Leben und all die irren Menschen schnacken, die uns so begegnen, dann muss was Ungesundes und Zuckeriges her.

 

 

Ihr benötigt:

  • 200ml Mandeldrink/Sojadrink (andere Pflanzendrinks habe ich noch nicht getestet)
  • 2 EL Instantkaffee
  • 100ml heißes Wasser
  • 25ml Monin Karamellsirup
  • Zucker/Süßstoff/Stevia nach Geschmack
  • 30gr Soyatoo Sprühsahne

Ein Frappuccino aus Mandeldrink, mit Süßstoff und 30gr Soyatoo Sahne:

187 Kcal, 43gr KH, 5,5 gr Fett

 

Zubereitung:

Instantkaffee in 100ml heißem Wasser auflösen, mit dem Pflanzendrink, Zucker/Süßungsmittel und Karamellsirup vermengen. Gut umrühren und über Nacht ab ins Gefrierfach. Am nächsten Tag so 15-20 Minuten vor der Zubereitung aus dem Gefrierfach holen und antauen lassen.

Ab in den Blender und zerkleinern, bis es die typische Frappuccino-Konsistenz hat. Es kann sein, dass ihr den Vorgang ab und an unterbrechen müsst, um die Masse mit einem Löffel umzurühren.

In ein Glas geben und noch mit einer großen Portion Soyatoo veredeln. 🙂

 

 

Peanut Butter Pillows

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(Für 12 Pralinen):

  • 40gr Erdnussbutter
  • 1 Prise Salz
  • 20gr Puderzucker
  • 90gr Schokolade nach Wahl (schmeckt sowohl mit Zartbitter als auch mit „Milchschokolade“)
  • 1 Prise Vanillearoma

 

Zubereitung:

Die Erdnussbutter mit der Prise Salz und dem Puderzucker zu einem Teig verkneten. Eine lange Rolle formen und in 12 kleine Stückchen aufteilen. Diese dann zu Bällchen rollen. Die Bällchen für eine Stunde ins Gefrierfach geben, da sie sonst schmelzen, wenn ihr sie mit der heißen Schokolade überziehen wollt.

Schmelzt die Schokolade, gebt eine Prise Vanillearoma dazu. Entweder ihr überzieht die Bällchen einfach so mit Schokolade/zieht sie durch die Schokolade, oder aber ihr nehmt eine Pralinen- oder Eiswürfelform, in die ihr erst einen Schuss der flüssigen Schokolade gebt, dann ein Erdnussbällchen reindrückt und mit mehr flüssiger Schokolade übergießt, damit die Erdnussmasse umschlossen ist.

Auskühlen und danach im Kühlschrank aushärten lassen. 🙂

Ja, die Kürbiszeit ist schon längst wieder vorüber. Diese 2 Gerichte sind auch gleich zu Beginn der Saison entstanden. Trotz der langen Blogpause möchte ich sie euch aber nicht vorenthalten, weil sie mehr als köstlich waren. Kürbis lässt sich ja auch ganz gut lagern und vielleicht hat der ein oder andere noch Reste übrig. Ich habe einen Muskatkürbis aus dem Garten meines Onkels verwendet. Mengenangaben sind (wie so oft) grob geschätzt und gerade was die Salzigkeit und Schärfe betrifft, vertraue ich da mal auf eure persönlichen Vorlieben.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 500gr Kürbis, gewürfelt
  • 400gr Kartoffeln, vorgekocht und gewürfelt
  • 100gr Linsen (Ich habe die Chateau Linsen von Davert genommen)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • optional: Spinat

Ich habe zusätzlich eine Gewürzmischung benutzt, die aus Knoblauch, Kurkuma, Kumin, Koriander, Fenchel und ein paar anderen Gewürzen bestand.

Zubereitung:

Den gewürfelten Kürbis mit Zwiebelwürfeln und etwas Öl für etwa 20 Minuten anbraten. Währenddessen Kartoffelwürfel in Salzwasser kochen, bis sie noch leicht bissfest sind. Die Linsen nach Anleitung kochen. Bei Chateau Linsen beträgt die Zeit zwischen 15-20 Minuten.

Alle Zutaten mit einem weiteren Löffel Öl in die Pfanne geben und anbraten. Mit etwas Geduld werden die Kartoffeln auch mit nur wenig Öl knusprig. Wie weich ihr den Kürbis haben möchtet, ist euch überlassen. Bei der Variante mit Spinat war er schon richtig weich und soßig, bei der zweiten Variante noch leicht bissfest, was auch sehr lecker war.

Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken. Fertig! 🙂

Ein kurzes Lebenszeichen von mir. Es gibt mich noch und ich habe viele tolle Rezepte, die ich euch zeigen möchte. In meinem Leben ist viel passiert und ich habe eine Auszeit vom Bloggen benötigt. Trennungen sind nie leicht, vor allem nicht, wenn ein Mensch so lange ein fester Bestandteil des Lebens und auch des Alltags war. Ich habe meine Zeit gebraucht, mich zu sammeln. Nach dieser Auszeit bin ich allerdings wieder motiviert, euch bald an meinen Kreationen der letzten Zeit teilhaben zu lassen und ich hoffe, der ein oder andere Leser ist noch übriggeblieben! 🙂

Gruß

Mona

So ihr Lieben,
ich habe noch zwei Anliegen:

 
1. Möchte ich euch daran erinnern, dass ab morgen die veganen Wochen bei Biodeals beginnen. Für 14 Tage habt ihr jeden Tag die Möglichkeit euch das Tagesangebot zu sichern. Beim letzten Mal habe ich diese Chance nicht genutzt, aber vielleicht werde ich dieses Mal bei der ein oder anderen Sache zuschlagen. Zu finden hier: BIODEALS

 

2. Am 2. und 3. September findet in Düsseldorf im Congress Center die Veggie World statt. Da mein Freund da mittem im Lernstress steckt und ihm mit seiner Gehbehinderung auch der Veggie Street Day schon fast zu viel war, suche ich noch immer Leute, die Lust darauf haben, mit mir am Samstag die Messe unsicher zu machen. Die Messe beginnt um 10 und ich würde auch schon sehr gerne früh hin. Bei Kleiderkreisel habe ich auch schon einen Aufruf gestartet, aber noch nicht sehr viel Resonanz erhalten. Ich könnte jemanden aus Richtung Dortmund im Zug auf meinem Ticket mitnehmen und ich habe auch noch eine Freikarte zu vergeben. Ich würd mich einfach sehr über Begleitung und nette Kontakte freuen. Egal wie alt oder jung, extro- oder introvertiert ihr seid. 🙂

 
Falls ihr noch ein wenig dafür werben wollt, gibt es übrigens HIER die Möglichkeit beim Vebu 50 kostenlose Flyer zu bestellen, die ihr unter Freunden, Familie, Bekannten oder auch Fremden verteilen könnt. Der Flyer ist automatisch eine Freikarte. Ich habe meine gestern erhalten und werde sie in unseren 2 Biomärkten auslegen und vielleicht noch ein wenig verteilen.

 

Ich hoffe, unter euch findet sich jemand! 🙂

 

Bis dann

Mona

Zwetschgenkuchen

 

Dieser Kuchen ist eine Premiere, denn ich bin eher begeisterte Köchin, als begeisterte Bäckerin. Das dürfte wohl aber auch damit zusammenhängen, dass sich das Backen für 2 Leute oft nicht lohnt – vor allem, wenn man nicht ständig Süßes und Ungesundes essen will. Da ess ich lieber Mal eine Kleinigkeit Süßes, als dass ich backe.

Letzte Woche hatte ich mir nun aber in den Kopf gesetzt, am Wochenende einen Zwetschgenkuchen zu backen, denn wir hatten hier noch knapp 1,5kg Zwetschgen, die ich niemals hätte rechtzeitig essen können. Dass es so warm werden würde, hätte ich nicht gedacht, aber Mutti und ich waren trotzdem tapfer und haben fleißig gebacken. Heute ist es tatsächlich noch viel wärmer als gestern. Da bin ich eigentlich ganz froh, den Kuchen zu haben, denn ich habe kaum Hunger und erst recht nicht auf Warmes. Stattdessen gab es den Kuchen also gerade als verspätetes Mittagessen mit einem Klecks kalter Kokossahne.

Nun hänge ich wieder auf dem Sofa, denn bei der Hitze kann ich einfach nicht vor die Tür. Mit der Katze ist auch nicht viel los. Die sucht sich so etwa alle 30 Minuten einen neuen, kühlen Fleck auf dem Laminatboden, um sich dort wieder hinzulungern. Ich mach mich jetzt wieder lang und trinke Unmengen kalten Tee. Morgen geht es zum Glück wieder zum Frühschwimmen. Vielleicht versteck ich mich vor Schließung des Hallenbads auch einfach im Becken und verbringe mein restliches Leben dort im Wasser. Das wär’s.

 

Zutaten für den Teig:

  • 500gr Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100 gr Zucker
  • 250ml Pflanzenmilch
  • 3 EL neutrales Öl

 

Zutaten für den Belag:

  • knapp 1,5kg Zwetschgen, entkernt und geviertelt
  • 100gr Mehl
  • 50gr Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 70gr Alsan

 

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel füllen, eine kleine Kuhle reindrücken, den Würfel Hefe reinbröseln und mit einer Prise Zucker bestreuen. Einen Schuss von der lauwarmen Milch auf die Hefe gießen und für 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Danach die restliche Pflanzenmilch, den Zucker und das Öl hinzugeben. Gut durchkneten und für weitere 45 Minuten gehen lassen. Den Teig danach erneut kneten und auf einem Blech ausrollen. Mit den geviertelten Zwetschgen belegen und noch einmal 15 Minuten zum Gehen an einen warmen Ort stellen.

Währenddessen die 100gr Mehl mit Zimt, Zucker und Alsan vermengen bis Streusel entstehen. Wenn sie noch nicht bröckelig genug und zu trocken sind, einen klitzekleinen Schluck Wasser (wirklich wenig!) hinzugeben. Das Ganze über die Zwetschgen verteilen.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 30-35 Minuten backen. Der Kuchen lässt sich vorportioniert super einfrieren und bei Bedarf in der Mikrowelle oder im Ofen spontan auftauen.

 

 

Viel Spaß damit!
Mona