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Normalerweise bin ich eher Köchin as Bäckerin. Ich brauche beim Kochen selten Rezepte, habe einfach ein Gefühl dafür, was zusammenpasst und kann spontan Gerichte zaubern. Beim Backen hatte ich nie so ein Zauberhändchen. Wahrscheinlich fehlten mir einfach Gefühl und Erfahrung dafür, weshalb die meisten Versuche missglückten. Ist ja auch schwierig, denn beim Backen kann so viel schiefgehen, wenn das Verhältnis zwischen Flüssigkeit, Backpulver/Hefe und Mehl nicht stimmt. Vor ein paar Tagen überfiel mich allerdings Hunger auf etwas Süßes, also kratzte ich meine letzten Backzutaten zusammen. Mehr als Vanille Sojadrink, Alsan, Mehl, Zucker und Weihnachtsbackaroma hatte ich nicht im Haus. Herausgekommen ist etwas, das wie Spekulatius in flacher Kuchenform schmeckt und zu meinem Erstaunen meine erste spontane Backkreation ist, die sich auch sehen lassen kann. Heute habe ich mich daran gemacht, diesen Kuchen noch einmal zu backen und habe ihn in kleine Riegel geschnitten und mit Kuvertüre überzogen. Das wird dann meinem besten Freund kredenzt, wenn wir morgen unseren Horrorfilm-Marathon machen. Vorher wird es übrigens ein richtig leckeres Curry geben. Dazu aber dann die Tage mehr! 🙂

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Zutaten (für 25 kleine Riegel):

  • 300 gr Mehl
  • 200 gr Zucker
  • 1/2 Paket Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Päckchen Weihnachts- oder Lebkuchenaroma
  • 150 gr Alsan, geschmolzen
  • 200 ml Vanille Sojadrink
  • 400 gr Blockschokolade

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Weihnachtsaroma gut vermengen. Die Alsan im Topf schmelzen, den Sojadrink dazugeben und mit den trockenen Zutaten gut vermengen. Backpapier auf’s Backblech und dann den Teig drauf und mit einem Schaber verstreichen, sodass er gleichmäßig dick ist. Dann bei 200 Grad Umluft für etwa 20 Minuten in den Ofen. Danach abkühlen lassen und in Riegel schneiden und diese durch die geschmolzene Blockschokolade ziehen und gut abkühlen lassen. Fertig! 🙂

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